Radtour zum Aussichtsturm Seeblick auf der Klobikauer Höhe

Zeit für die Tour: ca. 3 bis 4 Stunden

Streckenprofil: teilweise asphaltierte Wege, Anstiege zum Teil als Schiebestrecke

INFO: Der Aussichtsturm Seeblick auf der Klobikauer Höhe ist wegen Vandalismus leider gesperrt - 24. Mai 2014.

Ab dem Müchelner Viadukt und dem sich anschließenden Fußgängertunnel befährt man den Radwanderweg in Richtung Stöbnitz. Nach Durchquerung des Ortes nutzen Sie den ausgebauten und gut ausgeschilderten Radweg in Richtung Klobikauer Kippe.

Entlang des Sees bietet sich ein schöner Blick auf die Wasserfläche sowie die wieder entstandene Naturlandschaft. Wenn man die Klobikauer Halde erfahren oder erschoben hat, erreichen man den im Jahre 2000 angelegten Weinberg. Der Müller-Thurgau mit der Bezeichnung "Goldener Steiger" ist ein begehrter Wein in der Region.

Fährt man weiter an der Kippenkante entlang, erreicht man nach wenigen Minuten und nach einem kurzen Anstieg den 14 Meter hohen Aussichtsturm "Seeblick - Klobikauer Höhe". Von seiner Plattform in 11 Meter Höhe hat man einen einzigartigen Rundblick auf den Geiseltalsee und die angrenzenden Ortschaften.

In der Nähe des Aussichtsturmes ist eine Bunkeranlage der ehemaligen Sowjetarmee als Zeugnis der wechselvollen Geschichte unseres Landes. Für die Rückfahrt nach Mücheln empfiehlt sich den schönen Waldweg in Richtung Wünsch zu nutzen. Am Fuß der Halde angelangt befährt man wiederum den Radwanderweg in Richtung Stöbnitz.

In Stöbnitz besteht die Möglichkeit einen weiteren Aussichtsturm zu ersteigen. Auch von dessen Plattform gibt es viel Sehenswertes zu entdecken. Der nur wenige hundert Meter entfernt angelegte "Geschiebegarten" auf der Halbinsel zeigt eine Auswahl der im Geiseltal während des Bergbaubetriebes sowie bei den Sanierungsarbeiten aufgefundenen Geschiebeblöcke. Diese wurden durch eiszeitliche Gletscher aus dem Baltikum und Skandinavien hierher transportiert.

Auf dem weiteren Rückweg nach Mücheln nutzt man ab dem Aussichtsturm Stöbnitz den untersten Radwanderweg und erreicht dann den Hafen von Mücheln.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Stadt Mücheln

Fotos: H. Recknagel

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