Entfernung: ca. 20 km

Entfernung: ca. 20 km

Zeit für die Tour: mindestens 3 Stunden

Streckenprofil: asphaltierte Wege und Straßen, unbefestigte Wege

Ab dem Viadukt Mücheln benutzt man den Radwanderweg in Richtung Krumpa. Unterhalb der Orte Neubiendorf und Krumpa ermöglichen Aussichtspunkte einen ersten Blick über den südlichen Teil des Geiseltalsees. Verschiedene Schautafeln informieren über die Geschichte des Bergbaues. Der weitere Weg führt zu zwei Geotopen. Hier erhält man an zwei Schnittflächen in der Böschungswand einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Geiseltalkohle. Infos zu den Geotopen finden Sie hier.


Die beiden Geotope bei Krumpa - Fotos HR

Nach Besteigen eines 14 Meter hohen Aussichtsturmes im Ortsteil Neumark kann man sich einen Überblick über den gesamten Bereich des Sees machen. Anschließend nutzt man die Straße in Richtung Braunsbedra. Nach Überquerung der Ortsverbindungsstraße Mücheln - Merseburg befindet Sie sich im Schloss- und Landschaftspark Braunsbedra. Das Bedraer-Schloss, heute ein Alten- und Pflegeheim, der Mühlteich mit einem Teil der ehemaligen Wassermühle, dem sogenannten Sonnentor sind sehenswerte Zeugnisse der Geschichte Braunbedras.

Das Sonnentor am Mühlteich in Braunsbedra - Foto JK

Entlang der Leiha, welche hier in die Geisel mündet, geht die Fahrt weiter zum Ort Schortau. Kurz nach dem Schartauer Gasthof biet man rechts auf den Wanderweg "Am Wasserwerk" und fährt weiter bis nach Leiha. Kurz nach dem Wasserwerk und direkt vor leiha liegt links die Kleingartenanlage Leihatal, dort kann man auch einen Zwischenstopp im Kräutergarten unseres Redakteurs Jürgen Krohn einlegen. Er freut sich auf Besuch.

Blick auf den Leihaer Kräutergarten mit einem schönen Regenbogen - Foto JK

Dann geht es weiter auf der Strasse rein nach Leiha und biegt dann rechts ab auf die Landstrasse. Auf der Landstraße in Richtung Freyburg erreicht man nach 1 km die Ortschaft Almsdorf. Sehenswert ist hier eine Kirchenruine mit zwei außergewöhnlichen Spitztürmen. Alte Steintafeln weisen auf die wechselvolle Geschichte der Kirche hin.

An der Straßengabelung nach Freyburg /U. ist ein altes Steinkreuz zu entdecken. Der Ort Gröst, den man nach wenigen Minuten erreichen, hat seinen dörflichen Charakter weitgehend erhalten. Vorbei an schönen Bauerngehöften mit zum Teil imposanten Eingangstoren gelangen Sie zum Weingut Thürkind. (Tel.: 034633 / 22878). In der Straußenwirtschaft im Hof genießt man die dörfliche Stille und die Weinsorten des Gutes.

Weiter geht die Fahrt auf der Verbindungsstraße zum Geburtsort des Heimatdichters Adolf Holst nach Branderoda. Sein Geburtshaus, die ehemalige Pfarre, unterhalb der Kirche ist schön renoviert und mit einer Gedenktafel versehen. Wer sich aber die ganze Schönheit des Ortes vor Augen führen möchte, muss den Diestelberg ersteigen. Unter den drei Linden, dem Wahrzeichen der Gemeinde, laden Rastplätze zu einer Pause und einem herrlichen Rundblick auf das Dorf ein. Je nach Jahreszeit findet man auch seltene zum Teil unter Naturschutz stehende Pflanzen wie z.B. Orchideen, Enzian, blauen Lein oder Silberdisteln.

Foto Kirche Branderoda

Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Um das Innere dieses denkmalgeschützten Bauwerkes besichtigen zu können, wenden Sie sich bitte an Familie Knobloch, Dortstraße 28 (Tel.: 034632 / 24325). Den Abschluss findet die Radtour auf einer asphaltierten Straße, deren Streckenverlauf nach ca. 3 km wieder in Mücheln endet.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Stadt Mücheln

Fotos:

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